B2B | 30 Jun 2026
Die meisten Unternehmen erkennen erst, wenn die Auswirkungen nicht mehr zu übersehen sind, dass ihre digitale Plattform zum Hindernis geworden ist: Umsätze stagnieren, Wettbewerber agieren schneller, und interne Teams benötigen Monate für Änderungen, die eigentlich innerhalb weniger Wochen umgesetzt werden sollten.
Wenn das Management schließlich nach den Ursachen fragt, wird das Problem häufig als technologische Herausforderung dargestellt. Aber: Es handelt es sich in den seltensten Fällen ausschließlich um ein Technologieproblem.
Die eigentlichen Ursachen liegen meist auf strategischer Ebene: eine Diskrepanz zwischen digitalem Anspruch und geschäftlicher Realität, ein Betriebsmodell, das die Versprechen der Plattform nicht einlösen kann, strukturelle Lücken in der Technologielandschaft oder Budgets, die vor allem den Erhalt des Bestehenden finanzieren statt zukünftiges Wachstum. Diese Probleme entstehen schleichend. Und je länger sie unentdeckt bleiben, desto höher werden die Kosten ihrer Behebung.
In diesem Beitrag beschreiben wir fünf Muster, die wir immer wieder in B2B-Unternehmen beobachten und die darauf hindeuten, dass eine digitale Plattform Wachstum nicht mehr ermöglicht, sondern einschränkt. Wenn Ihnen mehr als zwei dieser Punkte bekannt vorkommen, sollten Sie vermutlich nicht über Tools sprechen, sondern zuerst über Strategie.
B2B | 11 Jun 2026
Im ersten Beitrag dieser Reihe haben wir festgestellt, dass Architektur vor Tools kommen sollte, denn: Plattformentscheidungen scheitern nicht daran, dass das falsche Tool ausgewählt wird, sondern daran, dass die Architektur zu spät einbezogen wird. Aber: Irgendwann muss man sich trotzdem für ein Tool entscheiden. Wie genau diese Entscheidung getroffen wird, läuft von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich:
Ein CTO liest einen Gartner-Report. Ein Projektleiter besucht eine Herstellerveranstaltung. Jemand aus dem Einkauf erinnert sich an einen Namen aus einem früheren Job. Drei Demos werden vereinbart. Funktionen werden in einer Excel-Tabelle verglichen. Das Tool mit der besten Demo gewinnt.
Dieser Beitrag beschreibt einen anderen Weg. Einen Ansatz, der mit Ihrem eigenen strategischen Kontext beginnt, den Markt systematisch eingrenzt, bevor Sie überhaupt mit einem Anbieter sprechen, und mit einer Shortlist endet, die tatsächlich unterschiedliche Architekturansätze repräsentiert – statt drei Varianten desselben Konzepts.
B2B | 13 Mai 2026
Dieser Beitrag ist der Start zu einer Serie zu besseren Plattformentscheidungen – nicht durch bessere Tools, sondern durch bessere Architektur.